Pollenallergie als “Volkskrankheit”

Heuschnupfen auf dem Vormarsch - Seit Jahren beobachten Wissenschaftler und Ärzte mit Sorge das Phänomen, dass sich Allergien mehr und mehr zu Volkskrankheiten, besonders auch zu Zivilisationskrankheiten, entwickeln. Kaum ein Jahr vergeht, in dem die Zahl der Allergiker, in Deutschland und anderen Industrienationen, nicht ein neues Maximum erreicht.

 

 

Dies betrifft alle möglichen Arten der Allergien, von Tierallergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten bis hin zur Neurodermitis. Besonders aber allergische Reaktionen auf Blütenstaub, also Pollenallergien verschiedenster Art, welche den Betroffenen vor allem im Frühjahr und Sommer zu schaffen machen, und Heuschnupfen mit all seinen Nebeneffekten mit sich bringen, sind auf dem Vormarsch.

 

 

Ärztin Risiko

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Als Grund dafür werden oft die teils immer stärker werdenden äußeren und inneren Belastungen für den Körper in den Industrienationen aufgeführt. Sei es durch Umwelteinflüsse, wie die mit Ruß, Feinstaub und allen möglichen anderen lungenfeindlichen Stoffen geschwängerte Stadtluft, oder auch durch Lebensmittel, die beispielsweise durch Chemikalien aus der industriellen Herstellung oft immer stärker negativ belastet sind. In den folgenden Monaten werden also wieder Millionen Deutsche mit ihrem alljährlichen Heuschnupfen zu kämpfen haben, teils „nur“ mit einer Triefnase, oft aber mit Beschwerden bis hin zu starken Kopfschmerzen und Migräne. Viele Allergiker versuchen, ihre Pollenallergien mit Hilfe von Pollenflugkalendern, wie dem der FU Berlin, möglichst genau zu dokumentieren, und von einem Arzt eine exaktere Diagnose zu bekommen. Somit kann die Vorbeugung und die Behandlung der Symptome, mit Medikamenten und alternativen Methoden, deutlich zielgerichteter gestaltet werden.

 

 

Das unter der Pollenallergie die Lebensqualität der Betroffenen entschieden und über relativ lange Zeiträume leidet, ist leider keine Seltenheit. Egal ob im Alltag oder auf Reisen, der Heuschnupfen ist ein ständiger Begleiter. Immerhin bei Letzterem, wenn es um den Urlaub geht, haben Allergiker immer mehr Möglichkeiten, ihre Beschwerden am Urlaubsort und in der Unterkunft so weit wie möglich zu reduzieren. Das beginnt mit der richtigen Wahl des Urlaubsorts (oft werden bergige oder küstennahe Regionen empfohlen, in welchen die Luft besonders frisch und sauber ist, was für Pollenallergiker besonders wichtig ist), betrifft aber auch die Unterkunft. Immer mehr Betreiber von Hotels und Vermieter von Ferienwohnungen haben die „Volkskrankheit“ Allergie, und den traurigen Trend zu immer stärkerer Verbreitung in Deutschland, erkannt. Besondere Zimmerausstattung und individuelle Essenspläne sollen helfen, die Beschwerden von Allergikern so weit wie möglich zu reduzieren. Auch Maßnahmen wie Haustierverbote in den Unterkünften sind bei Reisen für Allergiker ein wichtiger Faktor.

 

 

Dennoch bleibt zu hoffen, dass im Bereich der Vorbeugung und der Behandlung von Allergien, besonders Pollenallergien und damit des Heuschnupfens, in naher Zukunft gute Fortschritte gemacht werden. Noch erfreulicher wäre es, wenn sich die Entwicklung umkehren würde, und in den nächsten Jahren endlich weniger statt mehr Menschen in Deutschland und anderen Nationen von Allergien aller Art betroffen wären. Somit müssten auch weniger Menschen mit den Auswirkungen, welche die Pollen von Hasel, Erle, Birke und co. für sie mit sich bringen, kämpfen, und könnten sich am nahenden Frühling und einem hoffentlich herrlichen Sommer wieder richtig erfreuen. Linktipp zum Weiterlesen: Alle Themen rund um Allergie auf Jucknix.de

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